• Das "Aslan-Tal"

  • Das "Aslan-Tal"

    Das Aslan-Tal ist ein von urzeitlicher Atmosphäre erfülltes Bergtal. Es gibt reichlich Rohstoffe wie Wasser und Holz, aber nach Ansicht der auf diesen Kontinent einwandernden Menschen haben die Ressourcen nur geringen Wert, weshalb sich die Suche nicht lohnt. Daher ist der Großteil der Gegend noch nicht von Menschen zerstört worden und hat sein ursprüngliches Erscheinungsbild erhalten. Aber nach Ansicht der Natur verehrenden Stämme ist es ein Ort uralter und gewaltiger Kräfte. Jegliche Zivilisation, die sich hier nicht den Mächten der Natur unterwirft, wird von ihnen ausnahmslos verschlungen.

    Das Waldland von Qilana

    Das Waldland von Qilana verbindet das Aslan-Tal mit der Ebene von Silberquell und besteht aus einem ausgedehnten See mit einem schönen Streifen Wald, den viele Tiere durchstreifen. Der Name „Qilana“ wurde von den hier ursprünglich lebenden Barbaren übernommen und verweist eigentlich auf ein von den Schamanen für Segnungen benutztes Trinkgefäß.

    Das Camp von Qilana

    Abenteurer und Jäger haben hier ein Lager errichtet, das vor allem Reisenden zur Rast und zum Auffüllen von Wasser sowie Proviant dient. Zurzeit hat hier eine Expedition ihr Lager aufgeschlagen, die vor allem die Lebensweise der Talzwerge in der verfallenen Mine erforschen will.

    Verfallene Mine

    Die Verfallene Mine war der erste Ort, den die zugewanderten Menschen im Aslan-Tal erschließen wollten. Erst hofften sie, hier neue Erzvorkommen zu finden, aber während des Schürfens fand sich noch nicht mal eine Lagerstätte mit geringen orkommen. Und so wurde die Mine sehr schnell wieder aufgegeben. Da das Aslan-Tal daher überhaupt nicht als ein für die Ansiedlung lohnenswerter Ort galt, fuhren erst wieder Bewohner mit der Erschließung dieses Gebiet fort, nachdem bis zum Bluthundberg alles nach neuen Erzvorkommen abgesucht war.

    Zurzeit ist inner- und außerhalb der Mine alles von Pflanzen überwuchert. Die ursprünglich verwendeten Schürfwerkzeuge sind verrostet, und so hat die Mine seltene Pflanzen angezogen, die es dunkel und feucht mögen. Jetzt ist sie zu einer Heimstätte der Hügelzwerge und grün getupfter Pilzwesen geworden.

    Das Dorf Silberfall

    Der Name ist auf den silberweißen Wasserfall in der Nähe des Dorfs zurückzuführen. Silberfall war einst eine kleine Siedlung der Barbaren, aber mit dem späteren Ausbau der Straße entwickelte sie sich zu einem ansehnlichen Dorf. Die einst hier lebenden Barbaren wurden assimiliert, aber im Dorf sind bis heute einige ihrer Kulturgegenstände erhalten geblieben. Und es gibt nach wie vor echte Schamanen.

    Heute ist Silberfall ein einfaches Jägerdorf, in dem man überall Jagdwerkzeuge erblickt. Hauptsächliche Einkommensquellen sind die Jagd sowie die Belieferung der Abenteurer mit dem Lebensnotwendigen. Und gelegentlich kommt auch eine Gruppe Besucher vorbei.

    Bluthundberg

    Seit hier vor einigen Jahren ein großer Waldbrand ausbrach, hat sich auf dem Bluthundberg ein smaragdgrüner Wald ausgebreitet, der anders ist als der Rest des Aslan-Tals. Die Bäume stehen relativ niedrig, es gibt viel Buschwerk. Und an vielen Orten schaut das harte und trockene Erdreich aus dem Boden.

    Obwohl der Bluthundberg als Territorium der Goblins bekannt ist, gilt er in den Legenden der Barbaren seit langem als heiliger Berg. Sie glauben, dass hier ein mächtiger, Geist haust, der einen heiligen Gang bewacht und „Wachhund der heiligen Hallen“ genannt wird. Aber da die später Zugewanderten die Überlieferung verdrehten, wurde aus dem „Wachhund der heiligen Hallen“ der „Heilige Bluthund“. Und so sind die Zugereisten tatsächlich der Meinung, dass es hier Furcht einflößende Bestien in Hundegestalt gibt und nennen ihn schlicht Bluthundberg.

    Jägerlager

    Um für die Jagd auf dem Bluthundberg einen Rastplatz zu haben, errichteten die Jäger ein Lager, das nur aus einem Lagerfeuer und einigen Zelten besteht.

    Das Goblindorf

    Die kleine Siedlung war ursprünglich ein Bergarbeiterlager der Menschen, welche später von Goblins mit dem Ziel vertrieben wurden, aus diesem Ort eines ihrer Zentren zu machen.

    Hier gründeten sie unter Führung König Kyrm Hammerzahns das Reich Hammerzahn. Obwohl dieses Lager die „Königliche Festung“ genannt wird, sind die die dort hausenden Goblins überhaupt nicht dieser Meinung. Denn der Ort, an dem sie leben, besteht nur aus einem einfachen Palisadenzaun und einigen Hütten.

    Jetzt gibt es im Dorf eine große, seltsame Maschine, die Tag und Nacht unaufhörlich Lärm macht. Und niemand weiß, wofür sie die Goblins verwenden.

    Die Krawallmine

    Die Krawallmine hat eine verwinkelte Erschließungsgeschichte. Ursprünglich befand sich hier eine Goblinhöhle. Als zur Bekämpfung der flinken Brut geschickte Abenteurer an dieser Stelle eine Erzader entdeckten, versklavten sie die Goblins, um die Erzvorkommen auszubeuten. Später entschlossen ihre Anführer, dass aus verschiedenen Gründen keinen Sinn macht, mit der Erschließung fortzufahren.

    Daraufhin vereinte Kyrm Hammerzahn, einer der Goblinsklaven, sein Volk und führte es in eine Revolte. Er vertrieb die Menschen aus dem Lager und gründete dort ein Dorf. Später benutzte er die Schürfund Schmiedetechniken, die er von den Menschen gelernt hatte, um Waffen und Werkzeuge herzustellen, und gründete in der Mine ein Goblinreich, das nun „Reich Hammerzahn“ genannt wird. Aber es ist nur ein wohlklingender Name. Denn die Goblins streiten täglich untereinander, und jeder handelt so wie er selbst es für richtig hält. Von den auf dem Bluthundberg und in der Krawallmine ansässigen Goblins weiß nicht mal die Hälfte, dass sie ein eigenes Land haben. Und von denen, die es wissen, hat eine Hälfte ausschließlich den Namen dieses Königreichs gehört. Diejenigen, die wissen, dass der König dieses Reichs Kyrm Hammerzahn heißt, sind sogar von noch geringerer Zahl.

    Daher können mutige Abenteurer im Allgemeinen ohne jede Skrupel in die Krawallmine eindringen. Entweder um dort selbst zu schürfen, oder das Erz der Goblins zu rauben. Die uneinigen Goblins haben keine Chance, sie daran zu hindern. Diese Abenteurer verlachen die Goblins als lärmende Missgeburten und nennen die Mine zum Scherz die Krawallmine. Aber angesichts der Heimsuchungen durch die Menschen und die Unfähigkeit seines Clans schwindet der Mut von Kyrm Hammerzahn dennoch nicht. Auf einer Reise, von der er niemandem erzählte, hat sich Kyrm Hammerzahn verändert. Und anscheinend beginnen jetzt auch die hiesigen Goblins damit. Sie werden kampfkräftiger, gefährlicher und die Schamanen von Silberfall sagen, dass geheimnisvolle Kräfte in der Krawallmine am Werk sind. In Zukunft werden die Menschen vielleicht zugeben müssen, dass die lärmenden Goblins aus der Dunkelheit einen Gegner abgeben, den man fürchten muss.

    Der See des ewigen Schweigens

    Der See des ewigen Schweigens wird gerühmt als eine der drei schönsten Landschaften im Aslan-Tal. Rundherum ist er von tiefen Wäldern umgeben, und nachdem das Wasser in den See geflossen ist, kräuselt keine Welle seine Oberfläche, so dass er sich wie ein Spiegel erstreckt. Wegen der besonderen Zusammensetzung des Seebodens kann er Quellwasser aufnehmen, ohne Wellen zu schlagen.

    Dass das Dorf Silberfall am Ufer des Stillen Sees liegt, hat auch mit dem Quellwasser zu tun. Silberfall war einst nur eine Barbarensiedlung und dieses Quellwasser wurde in der entsprechenden Sprache „Seelenquell“ genannt. Die Schamanen glauben, dass es die Kraft der Berggeister hat. Und tatsächlich ist der Stille See ein geheimnisvoller Ort.

    Neumondwald

    Hier wird es kalt im Aslan-Tal, die Zahl wilder Bestien und Monster nimmt zu. Diesen Ort muss man auf dem Weg in das Hochland von Ystra durchqueren. Es ist ein wichtiger Jagdgrund, der oft von Abenteurern durchquert wird. Während sie darauf warteten, dass der Bau des Wirtshaus "Zum Schnapsbrenner" vollendet würde, entwickelte es sich schnell zu einem wichtigen Treffpunkt in diesem Gebiet.

    Neumondlager

    Im Neumondwald gibt es einen Lagerplatz, der zwischen Silberfall, dem „Schnapsbrenner“ und der Gräberstadt der Spiegel liegt. Für die Reisenden, die zum „Schnapsbrenner“ weiterziehen, oder für Abenteurer, die zur Gräberstadt der Spiegel wollen, ist dies ein wichtiger Rast- und Versorgungsplatz.

    Das Wirtshaus „Zum Schnapsbrenner“

    Manche Leute sagten: „Das Meer der Bäume im Jade-Tal, der Silberfall des Sees des ewigen Schweigens und der Schnapsbrenner vom Neumondwald - das sind die Orte, die man im Aslan-Tal besuchen muss!"

    Aber was ist die Wirtschaft „Zum Schnapsbrenner“ nun für ein Ort? Man nehme ein von Menschenhand errichtetes Gebäude mit viel abgründiger Natur und dazu eine dicke Prise Abenteurergeist.

    Im Wirtshaus „Zum Schnapsbrenner“ kann man Folgendes erleben: Wildes Gezeche, große Gelage, nicht leer werdende Schnapsbecher, üppige Kellnerinnen, schöne Barden, einen lärmenden Gastraum, beheizte Zimmer, alle Arten wilder Gerüchte, durch die Gegend taumelnde Trunkenbolde. In der einen Ecke fangen sie an, sich im Streit zu prügeln, während sie in der anderen Ecke wegen einer Dieberei so laut streiten, dass man sich nicht mehr unterhalten kann. Der Schwarzmarkt-Händler am Ecktisch verkauft verlorene Sachen, während kräftige Abenteurer still ihre Waffen pflegen. Innerhalb und außerhalb des „Schnapsbrenners“ ist es daher sehr gefährlich. Wanderer ereilt hier häufig ein unbestimmtes Gefühl von Erwartung und Spannung. Aber ist das nicht der wahre Sinn von „Abenteuer“?

    Gräberstadt der Spiegel

    Das Gräberstadt der Spiegel ist ein alter Ort, der vor kurzem entdeckt wurde. Aber anscheinend lastet ein Fluch auf ihm. Jedem, der sich diesem Ort nähert, geschieht Unheil. Derzeit ist man sich beim Auge der Weisheit nicht schlüssig, ob man diesen Ort deswegen genaueruntersuchen soll. Manche Mitglieder meinen, dass er ein legendärer, von alter Magie versiegelter Ort sei, wo leichtfertiges Herumstöbern zu einer gewaltigen Katastrophe führen könne.

    Da auf den Steinwänden dieses Orts Kristalle glatt wie Spiegel glänzen, wird jedes Bild zurückgeworfen. Da es im Inneren aber nicht die geringste Spur von Leben gibt, wird er von den Leuten die „Gräberstadt der Spiegel“ genannt. Die Höhlen im Inneren sind wohl natürlichen Ursprungs. Aber es herrscht eine künstliche Atmosphäre und es gibt Gerüchte, dass so mancher Abenteurer, der in die unterste Ebene herabstieg, verrückt geworden und dort gestorben sei.

    Das Jade-Tal

    Vor vielen Tausend Jahren fiel hier ein Meteorit herab, worauf sich das Erdreich an diesem Ort veränderte. Die hier wachsenden Pflanzen können gewaltig groß werden und verpassten dem Ort den Namen Jade-Tal, wie er von den Menschen genannt wird.

    Da sie noch keine Vorstellung vom Weltraum haben, halten sie die Mehrzahl der Pflanzen hier für einen Ausdruck unerschöpflicher Lebenskraft und bringen ihm als einem heiligen Ort Respekt entgegen. Das Jade-Tal ist ein Meteoritenkrater, der in den Bergen einen Kessel geformt hat. Aus der Luft erkennt man einen plötzlichen Bereich dichten Grüns, in dessen Zentrum sich eng verflochtenes Baumgestrüpp befindet, das „der Tiefe Wandelgang“ genannt wird.

    Der Tiefe Wandelgang

    Im Zentrum des Jade-Tals steht ein alter Banyanbaum genau auf dem Ort, an dem der Meteorit einschlug. Da er dem stärksten Einfluss ausgesetzt war, wurde er zu einem unvorstellbar großen Baum, der gewaltige Luftwurzeln in die Erde schlug. Die meisten Leute, die ihn nur von außen sehen, wissen gar nicht, dass der Wald aus nur einem Baum besteht. Dieser Streifen wird irrtümlich als Wäldchen bezeichnet und daher auch „Tiefer Wandelgang" genannt.

    Der Tiefe Wandelgang ist ein grüner Tunnel, der zum Himmel hin vollkommen von Baumblättern bedeckt ist. Neben den Sonnenstrahlen, die durch die Spalten in der Baumkrone fallen, ist der Boden vollständig von Blattwerk bedeckt. Und all das Grün rundherum gibt einem ein unwirkliches Gefühl. Besonders wenn das Blattwerk rauschend stöhnt, ist das ganze Gebiet von einer geheimnisvollen Atmosphäre erfüllt.

    Der Ursprung

    Je weiter man in den Hauptteil des Tiefen Wandelgangs vordringt, desto weiter öffnet sich die Perspektive. Daher gilt er als Heiliger Baum, der seit der Schöpfung der Welt besteht. Geheimnisvoll ist aber, dass sich unter den Wurzeln des Baums noch eine Höhle tief nach unten erstreckt. Es sieht so aus, als ob die Baumwurzeln einen unterirdischen Raum freihalten. Mysteriöserweise liegen in der großen Höhle Gegenstände, die anscheinend nicht natürlichen Ursprungs sind. Aber nach der Wuchsform der Baumwurzeln zu urteilen, muss diese Höhle bereits vor dem Heiligen Baum existiert haben, weshalb dieser Ort als „Ursprung“ bezeichnet wird. Tatsächlich ist die Höhle von uralten mythischen Wesen geschaffen worden, und drinnen befand sich ursprünglich die "Heilige Wahrheit“. Später ging das Wissen mit dem Verschwinden der mythischen Wesen verloren. Was hat dieses Wissen nun mit dem Orakel für eine Beziehung? Ist es vielleicht das Orakel? Das weiß niemand so genau.

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