• Die Geschichte von Taborea

  • Die klassische Epoche

    Von nun an waren die Völker auf sich allein gestellt, also schlossen sie sich zu Bündnissen zusammen. Auf diese Weise entstanden Länder und Nationen. Die Kultur erreichte in dieser Zeit ihren ersten Höhepunkt, viele noch heute bekannte Leistungen entstanden in der sogenannten „Klassischen Epoche“.

    Das Volk der Menschen wuchs in dieser Zeit am schnellsten und erlangte die größte Macht, denn sie besaßen das größte Wissen in Bezug auf die Runen. Die fortgeschrittene Zivilisation dieser Jahrtausende dauernden Epoche wurde später die „Alten Königreiche“ genannt.

    Der Krieg von Balanzasar

    Die Macht der Menschen nahm stetig weiter zu, sodass auch die Gier immer größer wurde – Kriege entbrannten, in denen auch Magie eingesetzt wurde.

    In ihrem Übermut gingen die Menschen so weit, die Götter herauszufordern. Sie wollten die Elemente und Drachen knechten, nutzten die Runen um mächtige Kreaturen zu erschaffen und sogar ihre eigenen Körper formten sie nach ihren Vorstellungen.

    So kam es, dass ein über die Jahrtausende andauernder Krieg ausbrach, der „Krieg von Balanzasar“ genannt wurde. Kein Fleckchen auf ganz Taborea blieb vor ihm verschont.

    Doch gelang es den versklavten Drachen und Elementen irgendwie, sich zu befreien und die Erzeugnisse der Menschen zu zerstören. Danach flohen sie in eine andere Sphäre.
    Dieses Ereignis wird „Strafe des Himmels“ genannt und besiegelte das Ende des Krieges von Balanzasar.

    Die Epoche des Chaos

    Doch auch nach dessen Ende kehrte auf Taborea kein Frieden ein: einige der Länder fielen über die Schwächeren her und versklavten ihre Bewohner. Um überlegen zu sein, hatten sie ihre eigenen Körper mit der Macht der Runen verändert. Sie sahen sich selbst als die neue Herrscherrasse in Taborea an und nannten sich „Dämonen“.

    Ohne zu zögern stellten sie sich selbst über die Menschen und sahen auf sie herab. So entbrannte in den Völkern grenzenloser Hass und der Wille, die Dämonen zu stürzen.
    Doch die Furcht vor diesen übermächtigen Gegnern war zu groß und das Vertrauen in andere Völker durch den Krieg zu gering, sodass die Dämonen für eine lange Zeit die Herrschaft behielten.

    Doch auch unter diesen teuflischen Wesen herrschte Zwietracht und Misstrauen. Nach der Unterwerfung aller schwachen Länder entbrannte unter ihnen ein Krieg.
    Die Menschen sahen hier ihre Chance und gründeten eine Allianz, der sich alle Völker und Länder anschlossen. Nun schmiedeten sie einen Plan, um sich endlich aus der Sklaverei zu befreien: eine Sphäre wurde geschaffen, welche sie „Welt der Leere“ nannten. Überall wurden überdimensionale Portale platziert, die in diese Welt führten.

    Die große Verbannung

    Nun brach die Zeit der „Großen Verbannung“ an. Die Dämonen wurden von den Menschen zu den Portalen gelockt und in die Welt der Leere geschickt. Danach versiegelte man die Pforten. Wie, ist heute nicht mehr bekannt – wichtig ist nur, dass man erfolgreich war. Wenige Dämonen waren zwar übriggeblieben, hatten aber auch ihre Macht verloren. Die Menschen machten Jagd auf sie und so blieb ihnen nur die Flucht in die Schatten.

    Das Opfer für die neuerlangte Freiheit, welches gebracht werden musste, war allerdings gewaltig: die Menschheit war auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert worden, ein Großteil des angesammelten Wissens und der Kultur hatte man mit den Dämonen verbannt.

    Das Zeitalter der Strafe

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