• Nervenkitzel auf dem virtuellen Sportplatz

  • Südkorea gilt als Vorreiter, wenn es um die Anerkennung des E-Sports geht. Die weltweit größten Turniere und Wettkämpfe werden dort ausgetragen und über 200.000 Arbeitsplätze konnten in der Branche geschaffen werden.

    Live-Turniere in Arenen

    Der deutsche Olympische Sportbund stuft E-Sport nicht als Sportart ein, jedoch sind die ersten Schritte in Richtung Anerkennung getan. Besonders in den letzten Jahren hat die Anzahl an Teilnehmern und Wettkämpfen deutlich zugenommen. Zudem gibt es immer mehr professionelle E-Sportler, die sich ganz ihrer Leidenschaft widmen und täglich trainieren.

    Ebenso ist E-Sport ein großes Thema in Sportwetten geworden. Besuchen Sie bet365, um live mitzufiebern und mit anderen E-Sport-Begeisterten Wetten abzuschließen. Auch daran, dass E-Sport mittlerweile live verfolgt und Gegenstand von Wetten ist, die auf großen Wettseiten aufgeführt sind, ist zu erkennen, dass ein richtiger Boom erfolgt ist.

    Veranstaltungen rund um E-Sport

    Vor allem in Asien, genauer Südkorea und China, wird der Gaming-Sport hoch gelobt. Über 10 Millionen Südkoreaner spielen beispielsweise StarCraft, damit hat jeder fünfte das Spiel bereits einmal ausprobiert. Da wundert es nicht, wenn es viele Teilnehmer aber auch Zuschauer gibt, die die E-Sport-Events verfolgen. Zudem kommt hinzu, dass größere Turniere nicht nur mehr Zuschauer ermöglichen, sondern auch dadurch mehr Budget für höhere Preisgelder. Spiele wie CS:GO, Dota 2 und LoL sind auf den weltgrößten Turnieren vertreten. So wird Counter-Strike jährlich in der Kölner Lanxess-Arena auf der ESL One Cologne ausgetragen und seit diesem Jahr sogar live im Fernsehen und im Stream übertragen.

    Weiter nimmt eine Kombination aus E-Sport und echten Aktivitäten an Beliebtheit zu. Darunter ist das Ausführen realer Tätigkeiten in Verbindung mit Elementen des E-Sports zu verstehen. Unter anderem veranstaltet die GT Academy eine Art E-Sport-Turnier verwoben mit Aktivitäten, die eine Rennfahrerschule veranstalten würde. Leute können mithilfe ihrer PlayStation an der GT Academy teilnehmen und müssen verschiedene Runden durchlaufen. Die erste Runde wird nur virtuell auf der PlayStation ausgeführt und die Teilnehmer treten in der Rennsimulation Gran Turismo gegeneinander an. Danach müssen sie praktische Übungen bestehen und daraufhin ihre Ausbildung verfolgen. Die vierte und damit letzte Phase besteht aus dem Fahrer-Entwicklungsprogramm, bei dem bisher 16 Teilnehmer der insgesamt 5 Millionen eine Qualifizierung zur Fahrerlizenz und einen Einstieg in den realen Motorsport erlangt haben.

    Rezeption in der Öffentlichkeit

    Die öffentliche Wahrnehmung des E-Sports ist gespalten. Besonders Politiker und, vielleicht auch deshalb, die Medien vertreten eine negative Ansicht dem von ihnen angezweifelten Sport gegenüber. Für sie sind es die Ego-Shooter, die sie mit dem Begriff E-Sport assoziieren, und so nur Augen für den ständigen Umgang mit Waffen und Tod haben. Alles andere wird ausgeblendet und durch die nicht vorhandene körperliche Betätigung und die damit verbundenen Folgen für den Körper gleich als schädlich abgestempelt. Zudem gibt es auch keinerlei Angebote in der Bildung zu diesem Thema.


    Dabei steht gerade der sportliche Wettkampf beim E-Sport im Fokus. Weil es deswegen auch viele Erfolge innerhalb des E-Sports zu vernehmen gibt, gibt es auch genauso viele positive Berichterstattungen der Print-, Online- und TV-Medien, obgleich die negativen Nachrichten mehr Auswirkungen haben. Der 2006 veröffentlichte Artikel des Spiegel Online beschrieb Counter-Strike sogar als Volkssport.

    Mehr als ein Jahrzehnt später ist der E-Sport einer Anerkennung als eigene Sportart näher gekommen, aber immer noch nicht vollständig anerkannt. Die Begründung des Deutschen Olympischen Sportverbandes ist, dass die eigene körperliche Betätigung dort nicht im Vordergrund steht und sie sich deswegen schwertun.

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