• Wer ohne Strategie spielt, verliert: bei jeder Spielart!

  • Man steigt in ein Spiel ein, marschiert konsequent nach vorne, spielt volles Risiko, ohne groß nachzudenken.Und am Ende gewinnt man. Das klingt gut, nicht wahr? Aber jeder weiß, dass es so nicht funktioniert.

    Ob Einzelspieler oder Teamplayer, ob Onlinesoccer, MOBA, Blackjack oder ein MMORPG wie Runes of Magic: Ohne Strategie kommt man nicht weit. Große eSports Helden und andere erfolgreiche Gamer sind allesamt Strategen.

    Wer gut werden möchte, sollte also strategisch handeln. Aber was heißt das?

    Was ist eigentlich eine Strategie?

    Das Onpulson Wirtschaftslexikon definiert Strategie als eine „geplante Handlungsweise, um Absichten und Ziele des Unternehmens zu erreichen.“ Ersetzt man Unternehmen nun durch die Wörter „Spieler“ oder „Team“, ist die Definition auch gut für die Strategie eines Spiels geeignet. Strategisches Vorgehen beginnt bereits bei der Definition von Absichten und Zielen. Natürlich sind grundsätzliche Ziele beispielsweise bei einem MMORPG immer ähnlich und lauten etwa:

    Ich möchte stärker werden und siegen und/oder mein Team (meine Gilde) soll stärker werden und siegen (Welche Rolle kann ich dabei spielen)?

    Aber man kann Unterziele definieren, um diese Hauptziele besser zu erreichen. Gerade für Anfänger ist es wichtig, solche Ziele zu formulieren. Ist aktuell schnelles Leveln wichtig? Möchte man bei Runes of Magic Waffen und Rüstungsteile verbessern? Benötigt man dringend neue Ressourcen? Soll eine Gildenburg gebaut werden? Möchte man einen Belagerungskrieg führen?

    Ziele sollten realistisch sein. Gerade als Anfänger kann man sich maßlos überschätzen. Strategien betreffen aber nicht alleine das Handeln des Spielecharakters, den man steuert. Auch als Spieler sollte man strategisch die eigenen Fertigkeiten entwickeln, Moves lernen und/oder Shortcuts trainieren, weil es im Spiel darauf ankommen kann, dass man sehr schnell handelt und keine Zeit zum Überlegen bleibt, welche Knöpfe/Tasten etc. man nun bedienen muss.

    Auch Gücksspiele sind Strategiespiele

    Fast jedes Spiel ist eins, bei dem Strategie eine Rolle spielt. Beim Glücksspiel entfällt das Definieren von Zielen, weil sie weniger komplex als beispielsweise MMORPG sind. Das bedeutet nicht, dass strategisches Handeln unwichtig ist. Nehmen wir Blackjack. Die grundlegenden Regeln des Kartenspiels sind so schön einfach und gerade deshalb einfach genial. Der grobe Ablauf:

    Es gibt einen Kartengeber und meistens mehrere Spieler. Man hat als Spieler anfangs zwei Karten und erhält weitere, wenn man möchte. Jede Karte hat einen bestimmten Wert. Ausnahme ist das As, das für Spieler den Wert 1 oder 11 annehmen kann. Mit dem Wert seiner Karten sollte man möglichst nah an die 21 kommen, aber nicht darüber. Wer über 21 kommt, verliert. Am Ende wir geschaut, welche Spieler mit ihren Karten einen höheren Wert (unter 21!) als der Kartengeber erreicht haben. Sie gewinnen. Wer mit seinem Wert unter dem des Kartengebers bleibt, verliert. 

     

    Blackjack ist ein Glücksspiel. Und dennoch kann Spieler mit einem strategischen Vorgehen die Gewinnchance beim Blackjack im Onlinecasino steigern. Je nachdem, welche Kartenkombination man selbst besitzt und welche Karte man beim Kartengeber sieht, bestehen unterschiedliche Chancen auf einen Sieg. Und hier kommt der wissende Stratege ins Spiel, der geschickter als andere entscheidet, ob er eine weitere Karte nimmt oder ablehnt.

    Strategie hat hier viel mit Mathematik zu tun. Es gibt Blackjack-Listen mit Hinweisen darauf, bei welchen Karten-Konstellationen man wie reagieren sollte. Es gibt Begriffe wie harte und weiche Hand und all das zu kennen und daraus eine Strategie zu formen, kann die Siegchance steigern.

    Das gilt auch bei Spielen wie Roulette und Poker, wobei bei Poker Life-Turnieren mit Live-Duellen von Mensch zu Mensch ein gewisses Maß an Psychologie hinzukommt. „Poker ist immer Psychologie“, sagte beispielsweise Pius Heinz im Interview mit der Wirtschaftswoche und er ist immerhin einer der erfolgreichsten Pokerspieler Deutschlands.

    Dreiklang guter Strategien: Intelligenz, Geduld, Disziplin.

    Bewegen wir uns wieder etwas weg vom Glücksspiel zum MMORPG und zu MOBA Games wie League of Legends. Natürlich gibt es zahlreiche viele Tipps für geeignete Strategien. Gerade Anfänger werden fast davon erschlagen und starten vielleicht besser mit einem Anfängerguide, um erst einmal Überblick zu gewinnen.

    Rom-Welten.de hat solch einen Anfängerguide für Runes of Magic erstellt. Ihn zu lesen hilft dabei, nicht wie ein aufgeschrecktes Huhn durch die Spielewelt zu laufen. Auch für geübtere Spieler ist bei der Suche nach der passenden Strategie ist der Dreiklang aus Intelligenz, Geduld, Disziplin wichtig. Wer eine Strategie entwickelt, braucht Intelligenz. Ungeduld ist der Feind jeder Strategie. Und wer in einem Game wirklich richtig gut werden möchte, muss diszipliniert vorgehen und seine Ziele konsequent verfolgen, darf sich auch von Niederlagen nicht unterkriegen lassen.

    Drei Grundregeln für gute Strategien

    Im Netz findet man zu jedem Game tausende Tipps für gute Strategien: Schützt den Heiler. Lasst den Tank zuerst angreifen. Kombiniere einen Kundschafter mit einem Schurken oder Magier, um deine Ziele zu erreichen. Aber es würde den Rahmen eines kleinen Artikels sprengen, für unterschiedlichste Spielsituationen eines MMORPG oder einer MOBA Strategien vorzustellen. Deshalb drei allgemeine Grundregeln:

    Teamstrategie schlägt Einzelstrategie

    Als Teil eines Teams sind Teamziele wichtiger als Ziele eines einzelnen Charakters. Und Teamstrategien sind wichtiger als individuelle Strategien einzelner Spieler. Jeder Spieler muss seine Aufgabe im Team kennen und ausfüllen. Wenn jeder führen möchte, verlieren alle.
    Tim Reichert, ehemaliger Head of eSport bei Schalke 04 und aktuell Chief Gaming Officer im Verein, hat das in einem Interview mit Kicker eSport einmal so formuliert: „Fünf Anführer kann ein Team nicht gebrauchen. Man benötigt immer eine Mischung aus Anführern und Leuten, die folgen und ihre Leistung auf dem Platz abrufen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Jede Niederlage ist letztlich auch ein Sieg

    Jeder verlorene Kampf, jede nicht erfüllte Aufgabe ist immer zumindest für eins gut: Man kann aus ihr lernen. Und genau das sollte man auch tun, damit es beim nächsten Mal besser läuft.

    Die beste Strategie besitzt immer ein Maß Flexibilität

    Ein guter Stratege verfolgt seine einmal entwickelte Strategie nicht völlig unabhängig von der aktuellen Entwicklung des Spiels. Gute Teams und Einzelspieler können ihre Strategie kurzfristig ändern, wenn es die aktuelle Situation erfordert.

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