• 4 gescheiterte MMOs

  • Massevly Multiplayer online Games gibt es wie Sand am Meer. Doch welche sind wirklich gut. 

    Natürlich gehört Runes of Magic dazu! Doch darum geht es hier nicht. Sondern um gescheiterte Versuche von MMOs.




    Tabula Rasa. Dieser philosophisch anmutende titel ist der Versuch Richard Garriots ein neues MMO auf den Markt zu bringen in diesem ging es um 2 Planeten, dessen bevölkerungen an mehreren Fronten gegeneinander kämpften. Die Entwicklung dauerte aber insgesamt 7 Jahre. Deshalb wurde der fast fertige Titel kaum gespielt. Garriot hingegen flog mit seinem verdienten Geld als Weltraumtourist in die weiten des Alls. Währenddessen postete seine Firma unter seinem Namen einen offenen Brief, nachdem er seine Meinung über das Spiel geändert hatte und es beenden wolle. Als Garriot dies nach seiner Rückkehr erfuhr verklagte er die Firma auf 24 Millionen Dollar und gewann den Prozess. So holte er das Geld für das Ticket wieder rein. Aus dem Spiel wurde aber nichts mehr.

    Firefall. Dieser Titel entspringt aus dem Kopf des WoW Urvaters Mark Kern. Das Spiel war aber auch sehr lange in der Entwicklung. Als es endlich fertig war, schien es für die Fangemeinschaft aber irgendwie sinnlos, es hatte einfach kein wirkliches Ziel. Aufgrund verschiedenster Probleme wurden 20% der kompletten Belegschaft des Entwicklerstudios gefeuert. Mark Kern hingegen versuchte weiterhin bizarre Konzepte in sein Spiel einzustreuen. Später musste er sich aber auch von der Firma verabschieden. Die Zusammenarbeit mit ihm wurde als eine Art Glücksspiel bezeichnet, er sei unberechenbar. Nutzern von novoline kann dies nicht passieren, sie können ihre Chancen einfach ablesen.

    Landmark. Dieser Titel kann nicht mal wirklich als Spiel bezeichnet werden. EverQuest sollte mit EverQuest Next einen Nachfolger bekommen. Dazu wurde Landmark veröffentlicht. Eine art Sandkasten in dem Spieler sich austoben können. Dafür bekamen sie die gleichen Tools zur Verfügung gestellt, welche auch die Entwickler von EverQuest nutzten. Das Problem an der Sache. EverQuest Next scheiterte. Landmarks zu veröffentlichen wäre also obsolet. Trotzdem zogen die Entwickler ihrem Plan durch, doch schon ein halbes Jahr nach Release wurde öffentlich. Landmark wird eingestellt.

    Nachdem Glitch im September 2011 veröffentlicht wurde, ging es nach nur zwei Monaten zurück in den Beta-Status. Zu den Problemen gehörten fehlende Zugänglichkeit für neue Spieler und zu wenig Spieltiefe für die erfahrenen Gamer. Zwei Kern-Elemente, auf die man einfach nicht verzichten kann. Das Game hätte mehr Zeit gebraucht, die während der Entwicklung zu knapp war. Dann, im November 2012, erklärten die Entwickler das Ende von Glitch. Zu wenig Spieler waren ein Grund für die Schließung. Der Misserfolg ist auf die zu kleine Spielerschaft zurückzuführen. Nach Angaben der Community machte es schlicht und einfach zu wenig Spaß.

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